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ZQ Philosophie


„Erlebnispädagogik“ hat sich als Begriff eingebürgert, wenngleich er nach wie vor unscharf kritisiert wird. In der Folge legen wir unser eigenes Selbstverständnis in dem Versuch einer deskriptiven Definition dar, d.h. wir beschreiben die Erlebnispädagogik mit aus unserer Sicht zugehörigen Begriffen.
 
Unabhängig von zeitgenössischen Definitionsfragen sehen wir Grundelemente der Erlebnispädagogik als einen anthropologischen Topos an: Schon immer und überall da, wo Menschen waren und sind, gab und gibt es handlungsorientiertes Lernen als eine den Menschen prägende Grundfähigkeit. Platon, Rousseau oder Hahn haben handlungsorientiertes Lernen nicht erfunden, vielmehr gehört es unserer Meinung nach zu den Grundformen menschlichen Handelns; damit kann die Erlebnispädagogik als Erziehungstheorie von niemandem vereinnahmt werden.
 
Gleichwohl sind wir als Anbieter einer erlebnispädagogischen Weiterbildung in einem Markt tätig, in dem die eigene Position durch die Hervorhebung von Differenz gesichert wird. Was uns spezifisch kennzeichnet, ist die Verbindung von pädagogischem Anspruch, fachsportlichem und ökologischem Bezug sowie regional-kultureller Verwurzelung. Diese Aspekte werden im Trägerverbund durch das Institut für Jugendarbeit, die anerkannten Jugendbildungsstätten und durch die jeweiligen Fachverbände verkörpert.
 
Hierdurch beziehen wir in der erziehungswissenschaftlichen Diskussion eine klare Position zur Erlebnispädagogik und beschreiben dies mit unserem Selbstverständnis.

 

Lesen Sie hierzu unser ausführliches Selbstverständnis >>

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